Oktoberfest 2026: Vom 19. September bis 4. Oktober startet die 191. Wiesn
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Am 19. September 2026 fällt auf der Theresienwiese in München der erste Fassanstich der Saison. Bis zum 4. Oktober dreht sich 16 Tage lang alles um Maßkrüge, Blasmusik und Tracht – die 191. Ausgabe eines Festes, das 1810 als Pferderennen begann und heute das größte Volksfest der Welt ist. Wer die Wiesn-Stimmung nicht nur in München, sondern auch zuhause an der Wand haben will, findet in der eigenen Hausbar die passende Ergänzung.
Oktoberfest 2026: Vom 19. September bis 4. Oktober startet die 191. Wiesn
Die Eckdaten stehen fest: Eröffnung ist Samstag, der 19. September 2026, mit dem traditionellen Anstich im Schottenhamel-Festzelt um 12 Uhr. Bis zum 4. Oktober ziehen die Festzelte auf der Theresienwiese wieder Millionen Besucher aus aller Welt an. Weil das erste Fest 1810 stattfand, zählt die Ausgabe 2026 als 191. Oktoberfest – in der Geschichte gab es einige Jahre ohne Fest, etwa während der Weltkriege und der Corona-Pandemie, sonst wäre die Zahl noch höher.
Wie ein Pferderennen 1810 zur größten Bierfest der Welt wurde
Ursprünglich hatte das Fest nichts mit Bier zu tun. Anlass war die Hochzeit von Kronprinz Ludwig, dem späteren König Ludwig I., mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen am 12. Oktober 1810. Zum Abschluss der Feierlichkeiten veranstaltete die Münchner Bürgerschaft am 17. Oktober ein großes Pferderennen auf einer Wiese vor den Toren der Stadt, die zu Ehren der Braut fortan Theresienwiese hieß. Rund 40.000 Zuschauer verfolgten das Rennen, das der Nationalgardist Franz Baumgartner gewann. Weil das Fest so gut ankam, wiederholte man es 1811 – seither hat sich aus dem einmaligen Hochzeitsfest eine jährliche Tradition mit Landwirtschaftsschau, Fahrgeschäften und irgendwann auch den großen Bierzelten entwickelt, wie wir sie heute kennen.
Die großen Bierzelte, wie sie heute das Bild der Wiesn prägen, kamen erst im Lauf des 19. Jahrhunderts hinzu. Zunächst schenkten kleine Buden Bier direkt aus dem Fass aus, doch mit wachsender Besucherzahl bauten die Münchner Brauereien zunehmend größere und aufwendigere Zelte, um genug Sitzplätze zu bieten. Heute stehen auf der Theresienwiese rund 30 große und kleine Zelte, in denen an guten Tagen mehrere hunderttausend Besucher gleichzeitig Platz finden – ein logistischer Kraftakt, der mit dem beschaulichen Pferderennen von 1810 kaum noch etwas gemein hat.
Das Reinheitsgebot von 1516: Warum deutsches Bier so besonders ist
Wer auf der Wiesn eine Maß bestellt, trinkt ein Bier, das einer der ältesten noch gültigen Lebensmittelvorschriften der Welt folgt. Am 23. April 1516 erließen die bayerischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. in Ingolstadt eine Landesordnung, die für die Bierherstellung nur drei Zutaten erlaubte: Gerste, Hopfen und Wasser. Die Hefe kam damals noch gar nicht als bewusst gesteuerte Zutat vor, da ihre Rolle erst später wissenschaftlich verstanden wurde. Das Reinheitsgebot war ursprünglich vor allem eine Reaktion auf Klagen über schlechte Braumethoden und diente auch dem Schutz der Getreidepreise. Bis heute ist es die Grundlage des deutschen Biergesetzes und ein Qualitätsversprechen, das deutsches Bier weltweit auszeichnet.
"O'zapft is!": Wiesn-Tradition zwischen Tracht und Blasmusik
Der eigentliche Startschuss der Wiesn ist bis heute derselbe wie vor über hundert Jahren: Der amtierende Münchner Oberbürgermeister schlägt im Schottenhamel-Zelt das erste Fass an und ruft "O'zapft is!" – erst danach darf in ganz München offiziell Wiesnbier ausgeschenkt werden. Zwölf Schläge braucht ein guter Anzapfer im Schnitt, weniger gilt als Meisterleistung. Drumherum hat sich eine eigene Festkultur entwickelt: Dirndl und Lederhosen sind längst nicht mehr nur Arbeitskleidung der Bedienungen, sondern werden von den meisten Besuchern selbst getragen, und in den Zelten spielen Blaskapellen im Halbstundentakt zwischen traditionellen Wiesn-Liedern und aktuellen Partyhits. Eine Maß fasst dabei exakt einen Liter Bier und wird ausschließlich in den großen Festzelten der traditionellen Münchner Brauereien ausgeschenkt, die als Einzige eine Ausschankgenehmigung für die Theresienwiese besitzen.
Kölsch, Pils, Lager: Deutschlands Bierlandschaft in ihrer Vielfalt
Über die Wiesn-Brauereien hinaus zählt Deutschland zu den bierreichsten Ländern der Welt, mit mehreren tausend Brauereien und regional völlig unterschiedlichen Stilen. Kölsch etwa darf laut EU-Herkunftsschutz nur im Kölner Raum gebraut werden und ist ein obergäriges, helles Bier mit eigener Ausschankkultur im schlanken Stangenglas. Pils dominiert dagegen bundesweit die Zapfhähne, während in Bayern zur Wiesn traditionell das etwas stärkere Festbier fließt. Internationale Marken wie Corona, Heineken oder Carlsberg haben sich daneben längst einen festen Platz in deutschen Kühlschränken und Hausbars erobert – gerade im Sommer und zu Festen wie dem Oktoberfest, wenn Freunde und Familie zusammenkommen.
Die Hausbar mit Charakter: Bierlogos als LED-Leuchte
Wer seine Hausbar, den Partykeller oder die Terrasse zur Wiesn-Zeit passend einrichten will, muss dafür nicht nach München fahren. In der Kategorie LEDdrinks gibt es die bekanntesten Biermarken als gravierte Acrylglas-LED-Leuchte – vom klassischen Becks über Bitburger bis zum Kölsch-Logo für alle, die auf die rheinische Bierkultur schwören. Auch internationale Klassiker wie Corona Extra, Heineken, Carlsberg oder Astra sind im Sortiment. Jedes Motiv ist dabei nur wenige Millimeter tief in eine transparente Acrylglasplatte graviert – tagsüber kaum sichtbar, abends leuchtet nur das Logo in klarem Weiß oder Farbe. Als kleine, aber wirkungsvolle Deko-Objekte eignen sich die Leuchten damit für die Bar-Ecke im Wohnzimmer, das Regal im Partykeller oder als Blickfang direkt über dem Zapfhahn – ganzjährig einsetzbar, nicht nur zur Wiesn-Saison.
Wie die Acrylglas-LED funktioniert
Die Technik dahinter ist bewusst einfach gehalten: Eine LED-Basis speist Licht seitlich in die Kante der Acrylglasplatte ein. Weil das Material die Lichtstrahlen intern reflektiert, tritt Licht nur an den gravierten Punkten aus – dort, wo die glatte Struktur des Acrylglases durch die Gravur unterbrochen ist. Die Platte selbst bleibt komplett transparent, das Logo scheint förmlich im Glas zu schweben. Betrieben werden die Basen wahlweise über den mitgelieferten USB-Stecker am Stromnetz oder mobil mit AA-Batterien – praktisch für die Bar ebenso wie für den Balkontisch beim Public Viewing der Wiesn-Übertragung.
Individuelles Wiesn-Motiv statt Serienware
Nicht jede Lieblingsbrauerei oder jedes Vereinswappen ist als Serienmotiv im Shop gelistet. Für genau diesen Fall gibt es die Wunsch-LED-Leuchte: Ein eigenes Logo, das Wappen des Stammtischs oder ein Motiv mit persönlichem Wiesn-Bezug wird nach demselben Verfahren in Acrylglas graviert wie die Serienmodelle. So wird aus einer Standard-Hausbar ein Unikat, das zur eigenen Geschichte passt – ob als Erinnerung an den letzten München-Besuch oder als Geschenk für die nächste Wiesn-Saison.