100 Jahre Ducati, 80 Jahre Vespa: Der Sommer der großen Motorrad-Jubiläen
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Zwei Jubiläen in einem Sommer
Für Zweiradfans ist 2026 ein besonderes Jahr. Gleich zwei italienische Ikonen feiern runde Geburtstage: Ducati wird 100, die Vespa 80. Beide Marken haben gemeinsam, dass sie nicht als Motorradhersteller angefangen haben – und dass sie heute weit über die Technik hinaus für ein Lebensgefühl stehen.
Ducati: Vom Radiokondensator zur MotoGP
Am 4. Juli 1926 wurde in Bologna die „Società Scientifica Radio Brevetti Ducati" ins Handelsregister eingetragen. Das Geschäft der drei Ducati-Brüder: Kondensatoren für Radiogeräte. Von Motorrädern war keine Rede.
Der Wandel kam nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Fabrik lag in Trümmern, Italien brauchte billige Mobilität. Ducati begann, einen kleinen Hilfsmotor namens Cucciolo („Welpe") zu bauen, der an Fahrräder montiert wurde. Aus diesem Notbehelf entwickelte sich in wenigen Jahrzehnten einer der erfolgreichsten Rennsport-Hersteller der Welt.
Technisch steht Ducati bis heute für zwei Besonderheiten: den L-Twin-Motor und die Desmodromik – eine Ventilsteuerung, bei der die Ventile nicht von Federn geschlossen werden, sondern zwangsgeführt sind. Entwickelt von Fabio Taglioni, ermöglichte sie höhere Drehzahlen, als sie mit Federn sicher machbar waren.
Zum Jubiläum lautet der Firmenslogan „A Century Made of Seconds" – ein Verweis darauf, dass diese Marke ihre Identität auf der Rennstrecke gefunden hat. Die World Ducati Week fand passend zum Gründungsdatum vom 3. bis 5. Juli 2026 in Misano statt.
Bei uns gibt es die Ducati LED-Leuchte in drei Varianten.
Vespa: Ein Flugzeugingenieur, der Motorräder hasste
Die Vespa ist das seltene Beispiel eines Designs, das aus Abneigung entstand. Nach dem Krieg suchte Piaggio – bis dahin Flugzeughersteller – ein neues Geschäftsfeld. Beauftragt wurde Corradino D'Ascanio, ein Luftfahrtingenieur, der Motorräder für unbequem, schmutzig und unpraktisch hielt.
Statt ein Motorrad zu verbessern, entwarf er etwas völlig anderes:
- Durchstiegsrahmen statt Tank zwischen den Beinen – man konnte im Rock oder Anzug fahren
- Verkleideter Motor – keine Ölspritzer auf der Kleidung
- Vorderradaufhängung wie ein Flugzeugfahrwerk – einseitig, damit der Radwechsel am Straßenrand gelingt
- Schaltung am Lenker statt am Fuß
Das Patent wurde am 23. April 1946 eingetragen. Der Name entstand angeblich, als Firmenchef Enrico Piaggio den Prototyp sah und sagte: „Sembra una vespa" – sie sieht aus wie eine Wespe. Zum 80. Jubiläum trafen sich Ende Juni 2026 über 15.000 Fahrerinnen und Fahrer zu einer Parade in Rom.
Bei uns als Vespa LED-Leuchte in zwei Ausführungen.
Harley-Davidson: Der Sound als Markenzeichen
1903 in einem Holzschuppen in Milwaukee gegründet, ist Harley-Davidson die Marke, bei der Technik und Mythos am weitesten auseinanderliegen – und das ist ausdrücklich kein Vorwurf. Der charakteristische, ungleichmäßige Lauf des V-Twin entsteht durch den Hubzapfen, den sich beide Pleuel teilen. Das Ergebnis ist jener stotternde Rhythmus, den Fans weltweit sofort erkennen.
Der Willie-G-Skull, benannt nach dem langjährigen Chefdesigner und Enkel des Firmengründers William G. Davidson, ist neben dem Bar-and-Shield-Logo das bekannteste Zeichen der Marke. Beide gibt es bei uns:
- Harley-Davidson LED-Leuchte – das klassische Bar-and-Shield
- Harley-Davidson Willie G Skull LED-Leuchte – in drei Varianten
Die japanische Fraktion
Während Europa auf Tradition setzte, bauten japanische Hersteller ab den 60ern Motorräder, die technisch eine Generation voraus waren – und bezahlbar blieben.
- Kawasaki Ninja LED-Leuchte – der Name, der seit 1984 für Supersportler steht
- Kawasaki LED-Leuchte – das Flügel-Logo des Konzerns, der auch Schiffe und Züge baut
- Yamaha LED-Leuchte – die drei gekreuzten Stimmgabeln erinnern an den Ursprung als Instrumentenbauer
Das Yamaha-Logo ist übrigens eine der schönsten Firmengeschichten überhaupt: Das Unternehmen begann 1887 mit dem Bau von Harmonien und Klavieren. Die drei Stimmgabeln im Logo verweisen bis heute darauf – auch auf Motorrädern.
Moto Guzzi: der Adler aus Mandello del Lario
Gegründet 1921 von zwei Piloten und einem Mechaniker, die sich im Ersten Weltkrieg kennenlernten. Der Adler im Logo erinnert an den dritten Mitgründer Giovanni Ravelli, der kurz nach Kriegsende bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Die Marke steht für quer eingebaute V2-Motoren und für eine der ältesten durchgehend produzierenden Motorradfabriken Europas. Zur Moto Guzzi LED-Leuchte.
Warum Bikelogos in die Garage gehören
Wer eine Maschine hat, hat meistens auch einen Ort, an dem sie steht. Und dieser Ort ist selten gut beleuchtet. Eine gravierte Acrylglas-Leuchte ist dafür praktisch: Sie liefert Licht, sie ist bruchsicher, und sie funktioniert per Batterie auch dort, wo keine Steckdose hängt.
Ausgeschaltet bleibt sie transparent – anders als ein Neonschild, das immer präsent ist. Wer sie ins Wohnzimmer stellt, bekommt deshalb selten Widerspruch.
Deine Maschine als Motiv
Der häufigste Sonderwunsch unter Bikern: das eigene Motorrad als Silhouette – gerade bei Umbauten, Café Racern und Maschinen, die es so kein zweites Mal gibt. Ein Profilfoto genügt als Vorlage: Wunsch-LED-Leuchte.
Weitere Motive aus Motorsport und Fahrzeugwelt findest du in der LEDracer-Kollektion.